Vision / Haltung

Herz - Wir werden

Mit WirWerden will ich Sie dazu inspirieren, sich selbst kennen zu lernen: Ihre Werte zu finden und zu leben, Ihre Bedürfnisse und Grenzen zu spüren und auszusprechen, Ihre Ziele zu formulieren, Prioritäten im Leben zu setzen. Wenn Sie sich selbst kennen, werden Ihre Beziehungen gelingen – sie werden Ihren Mitmenschen in Verantwortung und auf Augenhöhe begegnen. So ist Entfaltung möglich. So wachsen wir aneinander zu denen, die wir bereits sind.

Meine Haltung lässt sich in folgenden Punkten darlegen:

# Menschen kommen kompetent zur Welt
Wir bringen alles, was wir brauchen, von Geburt an mit. Unser Gehirn verfestigt, was genützt wird. Ungenütztes verfällt. Kinder sind von Geburt an gut mit sich selbst in Kontakt. Sie brauchen keine Erziehung, sondern Begleitung von Menschen mit Lebenserfahrung.

# Menschen sind soziale Wesen
Kinder sind lange nach ihrer Geburt von ihren Bezugspersonen abhängig. Sie brauchen sie zum Überleben. Deshalb müssen und wollen Kinder kooperieren. Verbundenheit ist ein existentielles Bedürfnis. Kinder sind grundsätzlich Teamplayer, weil sie gar nicht anders können. Wenn das Miteinander misslingt, gilt es hinzuschauen. Mit Interesse und Neugier aneinander kann jedes Problem bewältigt werden.

# Menschen lernen von sich aus
Kinder lernen bereits im ersten Lebensjahr ohne unterrichtet oder belehrt werden zu müssen. Das tun sie aus purer Neugier, Begeisterung und Lebenshunger. Wir müssen demnach nicht viel mehr tun, als unseren Kindern gute Vorbilder und Wegweiser zu sein.

# Menschen wollen gesehen und ernst genommen werden
Es ist ein existentielles Bedürfnis, so angenommen zu werden, wie man ist. So entwickelt sich ein gesundes, starkes Selbstgefühl – das Gefühl, richtig, wichtig und wertvoll zu sein; das Gefühl, gut genug zu sein.

# Kinder brauchen Führung durch persönliche Autoritäten
Kinder haben ein Bedürfnis nach Orientierung und Führung, weil sie ihnen Sicherheit geben. Sie brauchen dazu Erwachsene, die wissen, was ihnen wichtig ist. Solche Begleiter*innen setzen persönliche Grenzen und flankieren ihre Kinder auf ihrem Weg.

# Kinder brauchen echte Erwachsene
Kinder brauchen Erwachsene, die sich ihnen zeigen – mit allen Ecken und Kanten, die sie wie alle haben. Es gilt nicht, alles richtig zu machen, sondern durch Fehler in Beziehung aneinander zu wachsen.

# Kinder brauchen Erwachsene, die Vertrauen haben
… sowohl in sie, als auch in sich selbst und ins Leben an sich.

„Weich ist stärker als hart.
Wasser stärker als Fels.
Liebe stärker als Gewalt.“
(Hermann Hesse)